2012/2013

180 FÜNF BIS 19 JÄHRIGE – EIN JAHR – EIN GEMEINSAMES BÜHNENSTÜCK

Acht Klassen oder jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften an Bad Honnefer Schulen der 1.-10. Klasse aller Schulformen bekamen über einen Zeitraum von 12 Monaten die Möglichkeit kontinuierlich mit der Tanzpädagogin Anna-Lu Masch zu arbeiten. Ihre neuen Bewegungs-, Schauspiel- und Tanzerfahrungen, sowie ihre künstlerische und persönliche Entwicklung führen die ca. 180 Schülerinnen und Schüler zu einem selbsterarbeiteten modernen Tanztheater-Bühnenstück. Als Projektabschluss präsentierten alle sechs Gruppen ihre Ergebnisse, zusammengefasst zu einem gemeinsamen, etwa zweistündigen Tanzereignis an mehreren Abenden mit einem Rahmenprogramm auf einer großen Bühne der Öffentlichkeit.

 

ÜBERTHEMA 2012/13: „NETZWERK“

 

Das Überthema 2012/13 hieß „Netzwerk“, Netzwerke schaffen, Verbindungen, Gemeinsamkeiten erkennen und ausbauen. Dieses Leitmotiv spiegelte sich auf drei Ebenen: Zum einen in der Organisation des Projektes, das Schaffen eines gemeinsamen Zieles der unterschiedlichen Schulen, das Zusammenbringen deren Schüler und letztendlich auch als Chance des Austausches innerhalb Bad Honnefs und zwischen Bad Honnefer Betrieben und Institutionen. Das Arbeitsleitmotiv übertragen auf die tänzerische Ebene im Unterricht brachte einen Fokus auf Partner und Gruppenarbeit. Geschult wurde das Vertrauen im Klassenverband, das bessere Kennenlernen und Akzeptieren jedes Klassenmitgliedes wurde zur Grundlage neuer „Netzwerke“ und Beziehungen untereinander. Und zum letzten fand sich das Überthema auf unterschiedlichste Weise in den Arbeitstiteln der Klassenstücke wieder. „Netzwerk- Zusammenhänge und Abhängigkeiten“, beleuchtet von unterschiedlichsten Richtungen. „Europa in Bad Honnef“ beleuchtet Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Lebensstil der Europäischen Länder. Analysiert wurden Tradition, Sprache und natürlich auch die landestypischen Tänze. In der Arbeit an „Ist das Kunst oder kann das weg?“ fragten die Schülerinnen sich, was Kunst für sie persönlich bedeutet, wann sie entstehen kann und wovon sie abhängt im künstlerischen sowie im wirtschaftlichen Sinne. „Bild_Musik_Tanz“, ein „Netzwerk der Sinne“. Die Kinder erlebten Bewegung in Verbindung und Abhängigkeit zu Musik und deren Entstehung aus dem Bild. Wie Beeinflussen sich hier unsere Sinnesorgane? „Angsthase“ beleuchtete eine ganz persönliche Seite der Kinder. Sie fragten sich selber, wovor sie Angst haben, warum und wovon diese Angst abhängt woher sie kommen mag und wohin sie gehen kann. Um das gegenseitige Kennenlernen und das Erkennen des Anderen und sich selbst in den Qualitäten, Verbindungspunkten und Unterschieden ging es auch in „Ich bin wer. Wer bist du?“. „Mein Planet“ beschäftigt sich mit Freundschaft, Liebe und Verantwortung füreinander. Vernetzungen schaffen. Gemeinsam kreieren.

 

 

Rückblick auf das Festival 2013 im Zirkuszelt

 

Schulen und Stücke 2012/13:

Theodor-Weinz Schule Aegidienberg: „Angsthase?“

Gymnasium Nonnenwerth: „Ist das Kunst oder kann das weg?“

GGS am Reichenberg: „BILD_MUSIK_TANZ“

Konrad-Adenauer-Hauptschule: „Der erste Schritt“

St. Martinus Grundschule Selhof: „Ich bin wer! Wer bist du?“

GGS Rhöndorf Europaschule: „EUROPA“

 

Team 2012/13:

Leitung/ Choreografie: Anna-Lu Masch

Assistenz/ wissenschaftliche Evaluation: Aruna Dufft

Fotoreportage: Nicole Finkbeiner

Bühne/ Technik: Wolfgang Koch

Kamera: Phillip Lückert/ Susanne Hanisch

Design: Ellen Ecker

Für das Jugendamt Bad Honnef: Ursula Brückner

Für den Stadtjugendring Bad Honnef: Andreas Roschlau

Für den Zirkus Liberty: Francesco Weiß